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Über die Rehsammlung
S.K.H. Herzog Albrechts von Bayern
Die wildwissenschaftliche Sammlung
zeigt Ausstellungsstücke vor allem aus dem Revier Weichselboden, die S.K.H. Herzog Albrecht von Bayern
(1905-1996) persönlich zusammengetragen und bearbeitet hat.
Die 1290 Bock-, 590 Geissen- und Kitzschädel sowie 3425 Abwurfstangen
befanden sich von 1984 bis 2005 im Jagdschloss Grünau, das Pfalzgraf
Ottheinrich (1502-1559) östlich von Neuburg an der Donau erbauen ließ.
Anlässlich des 100. Geburtstags von Herzog Albrecht wurden die wichtigsten
Teile der Sammlung in Schloss Berchtesgaden neu aufgestellt, um sie einer
interessierten Öffentlichkeit und wissenschaftlichen Studien zugänglich zu
machen.
Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse jahrzehntelanger Fütterungsversuche an
Rehen, Anlass der Versuche war nicht die Züchtung kapitaler Böcke für
jagdliche Zwecke. Vielmehr sollte der Nachweis erbracht werden, dass
unzureichende Lebensbedingungen für Rehe Ursache für deren teilweise
kümmerliche Entwicklung ist. Außerdem wurde der Zusammenhang zwischen
Verbissschäden im Wald und mangelhafter Ernährung des Rehwildes untersucht.
Es war Herzog Albrecht besonders wichtig zu belegen, dass der Verbiss - vor
allem an Fichtenkulturen - nicht dem Bedürfnis der Rehe nach Rohfasern
entspringt. Vielmehr ist er ein Zeichen der Mangelernährung. Es gelang ihm
nachzuweisen. dass bei ausreichender Nahrungsgrundlage, unabhängig von den
speziellen Revierbedingungen, sowohl die Fichtenkulturen ohne jeglichen
Schutz als auch das Rehwild sich bestens entwickeln.
Weiterhin gelang es ihm nachzuweisen, dass das Territorialverhalten der
Rehe, sowie ihre Verträglichkeit untereinander nicht in erster Linie von der
Größe des Lebensraums und der Wilddichte abhängen, sondern von Veränderungen
des Nahrungsangebots.
An Wildbret- und Geweihgewichten lassen sich diese Zusammenhänge darstellen..
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Einlass vom 16. Mai mit 15. Oktober:
Sonntag bis Freitag jeweils 10-12 und 14-16 Uhr.
Einlass vom 16. Oktober mit 15. Mai:
Montag bis Freitag (nur
werktags) jeweils um 11 und um 14 Uhr.
Für Gruppen auch zu anderen Zeiten
nach Voranmeldung!
Treffpunkt an der Schlosskasse. Eintrittspreis: 3 €
Kinder und Jagdhunde frei
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